Der Einsatz von Farbe ist intuitiv und bedeutungstragend: Violett steht für Traum und Transformation, Grün für organisches Leben, gelb für Hoffnung und Licht. Oft erscheinen Wesen wie Quetzals, Pferde oder imaginäre Pflanzen als Mittlerfiguren zwischen den Welten. Sie sind keine Abbilder, sondern Archetypen – Symbole eines kollektiven und zugleich persönlichen Mythos.
„Jenseits des Horizonts“ meint nicht nur das geografisch Ferne, sondern auch das psychologisch Verdrängte, das Spirituelle, das Unsichtbare. Jene Sphären, in denen das Vergangene weiterlebt und das Zukünftige bereits ahnbar ist. Es ist ein Versuch, mit Pinsel und Farbe dorthin vorzudringen, wo Sprache nicht mehr reicht – in jene Zwischenräume, in denen Erinnerung zu Traum wird, und Traum zur Form.
Diese Arbeiten sind keine Antworten, sondern offene Fragen. Sie laden ein zum Verweilen, zum Schauen, zum Hören mit dem inneren Ohr.