"Die Natur kann ein Tor sein zu den verborgenen inneren Landschaften"
Eine Reise zu den Ufern der Fantasie
Detail: I did not expect this behind the next Corner
65 x 90 cm Öl auf Leinwand
Artist Statement
Schichten der Erinnerung – Wege zur eigenen Identität
“In einer Welt, die häufig oberflächlich erscheint und die Tiefe der Erinnerung übersieht, möchte meine Kunst die verborgenen Landschaften unseres Bewusstseins sichtbar machen. Inspiriert durch die Natur als Spiegel meiner inneren Wirklichkeit öffne ich in meinen Bildern Zugänge zu Räumen jenseits der sichtbaren Welt. Diese inneren Landschaften formen sich aus Schichten von Erinnerungen, verwoben zu neuen Bedeutungen und Erkenntnissen.
Meine künstlerische Methode ist geprägt von Übermalungen und dem bewussten Umgang mit Spuren vergangener Zustände. Ähnlich wie in unserer Erinnerung bleiben manche Ebenen verborgen, manche treten klar hervor, andere existieren als subtile Andeutungen. So entstehen komplexe und vielschichtige Werke, die den Prozess des Erinnerns selbst reflektieren: das Übereinanderlegen, Vergessen und Wiederentdecken unserer Lebensgeschichte.
Durch die Abstraktion strebe ich nicht die Entfernung von der Wirklichkeit an, sondern eine tiefere, radikal subjektive Auseinandersetzung mit ihr. Meine Bilder repräsentieren daher keine geographischen Orte, sondern Landschaften des Bewusstseins – fragmentarisch, vielschichtig und zutiefst persönlich. Sie sind Orte der Erkenntnis, Orte, an denen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufeinandertreffen und uns ermöglichen, uns selbst neu zu entdecken und zu verstehen.
Ich lade dich ein, durch meine Werke deine eigene Reise anzutreten, deinen persönlichen Pfad der Erinnerung zu erkunden und dabei Klarheit über deine Identität und deine Geschichte zu gewinnen. Gemeinsam können wir eine Zukunft schaffen, die bewusster, menschlicher und nachhaltiger ist – geformt aus der bewussten Reflexion unserer Erinnerungen.”
"Jochen Ulmers Gemälde erscheinen wie Boten aus einer Zeit, in der die Malerei noch im Vollbesitz ihrer Macht war: die Königsdisziplin unter den Künsten, die sich nicht um die Zweifel der Kunsttheorie oder Infragestellungen durch Konzept- oder Medienkunst kümmert. Malerei, die nicht sich selbst reflektiert, sondern aus unmittelbaren körperlichen oder seelischen Impulsen autonome Welten aus Farben und Formen erschafft, in denen sich deren Kraft, deren Pracht und Sinnlichkeit frei entfalten. Malerei aus ganzer Seele, ohne Wenn und Aber"
Dr. Tobias Wall, Kunstwissenschaftler
Zwischen Wissenschaft und Erinnerung –
die Malerei als Spiegel der Seele
Für Jochen Ulmer, geboren 1968 in Stuttgart, sind Wissenschaft und Kunst untrennbar verbunden – zwei Seiten derselben Medaille, die gemeinsam das tiefere Verständnis unserer Existenz ermöglichen. Bereits früh faszinierte ihn die Frage, „was die Welt im Innersten zusammenhält“. Inspiriert von Goethes Faust und seiner tiefgehenden Beschäftigung mit Naturwissenschaften, schlug er zunächst eine Karriere als Wissenschaftler ein. Doch parallel zu seiner analytischen Arbeit entwickelte er eine intensive, emotionale Verbindung zur Kunst, die ihn nicht mehr losließ.

Vor etwa 30 Jahren öffnete Jochen seinen ersten Kasten mit Ölfarben, ein Moment, der ihn nachhaltig prägte. Mit der Ölmalerei entdeckte er eine Ausdrucksform, die es ihm erlaubte, innere Bilder und Erinnerungen auf die Leinwand zu bannen. Diese tiefe Verbindung führte ihn dazu, eine eigene Technik zu entwickeln, die er „Topografie der Erinnerungen“ nennt. Hierbei kombiniert er expressive Farben mit Übermalungen, lässt alte Schichten sichtbar und schafft damit eine spannende Gratwanderung zwischen Abstraktion und Realität.
Seine Werke sind visuelle Meditationen über Erinnerung, Geschichte und Identität, die Betrachtern ermöglichen, eigene Erfahrungen zu reflektieren und persönliche Bedeutung darin zu finden. Zahlreiche Ausstellungen, darunter eine bedeutende Einzelausstellung bei Stuttgart 2024, bekräftigten seinen Weg. Besonders emotional war die Begegnung mit einer Betrachterin, die durch eines seiner Bilder tief verborgene Erinnerungen wiederfand – ein Moment, der Jochen verdeutlichte, dass seine Kunst genau das erreicht, was ihm am Herzen liegt: Menschen zu berühren und ihnen Wege zur eigenen Identität zu öffnen.
Athena Art Magazine
Interview mit Künstlername
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